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Reiseziele
Mayen in Rheinland-Pfalz liegt eingebettet in die grüne Landschaft der Vulkaneifel – zwischen Rhein und Mosel, unweit von Laacher See, Burg Eltz und Nürburgring.
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Stadterlebnis mitten in der Vulkaneifel
Die Kleinstadt rund um die markante Genovevaburg ist ganzjährig ein lohnendes Ziel, nicht nur für Kulturinteressierte, sondern auch für Reisemobilisten, die kurze Wege und naturnahe Lage schätzen.
Selten liegt ein Wohnmobilstellplatz so günstig wie in Mayen. Der Stellplatz am Viehmarktplatz ist über eine eigene Zufahrt von der Polcher Straße erreichbar und grenzt an einen großen, nachts ruhigen Parkplatz. Von hier aus sind es nur etwa zehn Gehminuten bis ins historische Zentrum der rund 20.000 Einwohner zählenden Stadt.
Die Geschichte Mayens begann mit dem Bau der Genovevaburg im Jahr 1280. Rund um die Burg entwickelte sich eine befestigte Stadt, deren Struktur bis heute erkennbar ist.

Genovevaburg in Mayen. Foto: Seydel
Ein Besuch der Genovevaburg gehört zu den Höhepunkten eines Aufenthalts in Mayen in Rheinland-Pfalz. Besonders beliebt sind drei Publikumsmagneten:
Eifel-Total lädt zu einer multimedialen Entdeckungsreise durch Geschichte, Kultur und Landschaft der Region ein. Auf mehreren Ebenen erfahren Besucher Wissenswertes über die Eifel – anschaulich, interaktiv und überraschend.
Das Deutsche Schieferbergwerk führt tief unter die Burg. Rund 16 Meter unter der Erde geben verschlungene Stollen Einblicke in mehr als 2.000 Jahre Schieferabbau in der Eifel. Alte Maschinen, Loren und Werkzeuge machen die harte Arbeit unter Tage greifbar. Eine simulierte Lorenfahrt sorgt für ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein.
Der obere Burghof dient zudem regelmäßig als atmosphärische Kulisse für kulturelle Veranstaltungen und Theateraufführungen.
Ein weiteres Highlight ist das Mayener Grubenfeld am Stadtrand. Diese einzigartige Bergbaulandschaft entstand über Jahrtausende durch den Abbau von Basaltlava aus vulkanischen Gesteinen. Ein Rundweg führt zu originalen Abbaustellen und vermittelt anschaulich die Geschichte des Steinabbaus.
Ergänzt wird das Angebot durch die interaktive Ausstellung „SteinZeiten“, die Einblicke in Arbeitsalltag und Lebenswelt der Steinbrecher gibt. Am Silbersee können Besucher zudem selbst auf Schatzsuche gehen – ein Erlebnis, das besonders Familien begeistert.
Heute hat das Gebiet auch eine große ökologische Bedeutung: Das Grubenfeld ist das größte bekannte Überwinterungsquartier für Fledermäuse in Deutschland.
Mayen lässt sich ideal bei einem Rundgang erkunden. Besonders eindrucksvoll sind die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Teile der bis zu zwölf Meter hohen Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert sind begehbar, ebenso das 34 Meter hohe Obertor, eines von zwei erhaltenen Stadttoren.
In unmittelbarer Nähe befinden sich das Theodore-Dreiser-Haus mit Stadtbücherei und Tourist-Information sowie das historische Brückentor, das früher Reisenden aus Richtung Koblenz als Stadteingang diente. Heute beherbergt es ein Karnevalsmuseum. Auch der Mühlen- und der Vogelsturm sind erhalten geblieben.

Brückentor in Mayen. Foto: Seydel
Der Marktplatz von Mayen wurde bereits im 14. Jahrhundert angelegt und ist bis heute Mittelpunkt des städtischen Lebens. Der Marktbrunnen aus dem Jahr 1812 erinnert an die frühere Nutzung als Viehtränke.
Unweit davon steht das Alte Rathaus von 1717. Der Bau aus dunkler Basaltlava ist typisch für die Region und dient heute als Veranstaltungsort. Direkt davor blicken die Standbilder des Mayener Jung und des Mayener Mädchens über den Platz – fest verankert im Selbstverständnis der Stadt.
Neben dem Neuen Rathaus ragt der Mayener Zunftbaum empor. Der Metallturm zeigt die Zeichen zahlreicher Handwerkszünfte und unterstreicht die lange Tradition des Handwerks in der Stadt.
Das ehemalige Arresthaus aus dem späten 19. Jahrhundert wird heute kulturell genutzt und beherbergt im Innenhof eine bekannte Skulpturengruppe. Auch die Kirchen prägen das Stadtbild: Die Pfarrkirche St. Clemens mit ihrem schiefen Turm zählt neben der Burg zu den markantesten Bauwerken. Hinzu kommen die Heilig-Geist-Kapelle, heute Gedenkstätte, sowie die Herz-Jesu-Kirche, die nach Kriegszerstörung neu errichtet wurde.
Trotz der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten ist Mayen in Rheinland-Pfalz überschaubar. Alle Highlights lassen sich bequem zu Fuß erreichen, der Rückweg zum Wohnmobil ist stets kurz. Dabei zeigt sich überall, was die Stadt besonders macht: Mayen liegt mitten im Grünen der Vulkaneifel und verbindet städtisches Leben mit naturnahem Erholen.
Mayen ist eine lebendige Kleinstadt in Rheinland-Pfalz mit rund 20.000 Einwohnern. Sie liegt mitten in der Vulkaneifel zwischen Rhein und Mosel und wird vor allem von der markanten Genovevaburg geprägt.
Info: Tourist-Information Mayen, Boemundring 6, 56727 Mayen, Tel.: 02651 903004,
www.mayen.de